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Historische Entwicklung der Paul Mertens Molkerei GmbH & Co KG

  • 1911
  • 1932
  • 1934
  • 1940
  • 1959
  • 1965
  • 1968
  • 1969
  • 1980
  • 1984
  • 1990
  • 1994
  • 1997
  • 1998
  • 1999
  • 2000
  • 2001
  • 2002
  • 2004
  • 2006
  • 2007
  • 2010
  • 2011
  • 2012
  • 2015
  • 2017
1911

August Menke baut in Neuenkirchen an der Lindenstraße eine Molkerei, die nur als Entrahmungsstation dient. Die anfallende Magermilch erhalten die Landwirte zur Selbstverwertung zurück.

 
1932

Verkauf der Molkerei an den Molkereifachmann Heinrich Mertens aus Holte. Bedingt durch den Krieg und die Inflation ist die Molkerei heruntergewirtschaftet und das Vertrauen der Milchlieferanten entsprechend gering.

 
1934

Der Reichsnährstand verbietet den direkten Verkauf von Milchprodukten an die Verbraucher. Für jede Molkerei werden Einzugsgebiete festgelegt, was sich für den Standort in Neuenkirchen erst nachteilig auswirkt, da umliegende Ortschaften einer anderen Molkerei zugeteilt werden.

Trotzdem versteht es Heinrich Mertens mit Hilfe von verschiedenen staatlichen Anordnungen die Molkerei zu einem rentablen Betrieb zu gestalten. Auch die erneut einsetzenden Kriegsmaßnahmen helfen hierbei, weil sämtliche private Milchverarbeitungsmaschinen geschlossen werden.

 

Das Molkereigebäude in der Lindenstraße wird erweitert.

 
1959

Paul Mertens und seine Frau Elsbeth pachten den Molkereibetrieb von Vater Heinrich Mertens.

 
1965

Ein Milchlieferantenausschuss wird gebildet. Hauptaufgabe: Regelung der Anfuhr der Milch und Schlichtung von Unregelmäßigkeiten zwischen Milchwagenfahrern und Milchlieferanten.

 

Heinrich Mertens stirbt und die Molkerei wird an Paul und Elsbeth Mertens verkauft. Sämtliche Molkereien übernehmen die Anfuhrkosten vom Erzeuger zur Molkerei

1969

Zu einer Genossenschaftsbildung kann Paul Mertens sich nicht entschließen.

 
1980

Das Molkereigebäude an der Lindenstraße wird erweitert und renoviert.

 
1984
1984

Paul und Elsbeth Mertens erwerben ein Grundstück an der Westerlage außerhalb des Dorfes, um dort eine neues Molkereigebäude und Wohnhaus zu errichten. Die stark eingeengte Lage, die alten und unpraktischen Einrichtungen, die Schwierigkeiten mit dem Fahrzeugverkehr und den Abwässern machen einen Neubau sinnvoll und rentabel.

Zudem muss Milch zugekauft werden, um den Kundenansprüchen gerecht zu werden. Im Dezember 1984 wird die erste Milch an der Westerlage angeliefert.

 
1990

Der erste Anbau erfolgt. Es entstehen eine zweite Fertigerkäserei, ein größerer Kühlraum, neue Laborräume und eine Verlängerung der Außenrampe.

 
1994
1994

Die zweite Erweiterung ist notwendig. Das Tanklager muss der dritten Wannenkäserei weichen. Darunter entsteht ein Keller für die CIP-Reinigungspumpe, Koppelpaneelen und einer neuen Rohmilchannahme.

Mit 10 m Tiefe (horizontal) und wesentlich größeren Tanks wird das Tanklager im Hof der Molkereigebäude neu errichtet. Die sogenannte Scheune (Lagerhaus) wird halbiert und in die Länge gezogen. Der Sozialtrakt wird um ein Stockwerk erweitert.

 

Im Sommer verstirbt Paul Mertens Senior ganz plötzlich und unerwartet. Sein Sohn Michael übernimmt den Betrieb und ändert die Geschäftsform von einer GmbH in die Paul Mertens Molkerei GmbH & Co KG.

Michael Mertens stellt die Butterproduktion ein und füllt die Sahne in 5 kg Giebelverpackungen ab. Die etwas komplizierte und zeitraubende Abfüllung des Quarks wird automatisiert.

1998

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Ein HACCP Konzept für den Betrieb wird erstellt.

 
1999

Der erste Auszubildende zum Molkereifachmann wird eingestellt.

Der Betrieb wird in der dritten Anbaumaßnahme erheblich erweitert. Zu diesem Zweck erwirbt Michael Mertens Grund und Boden. Die Quarkabfüllung steht nun im ehemaligen Kühlraum. Neu entstehen: Zwei Kühlräume, ein Verpackungslager, eine Werkstatt nebst Lager, eine große Waschhalle, ein Containerlager, ein Verladebereich, Sanitärräume und ein Büro für die Kunden und Lieferantenbetreuung. Ende 2000 wird der neue Bereich bezogen.

 
2000

Die erste Auszubildende zur milchwirtschaftlichen Laborantin wird eingestellt.

 
2000

Eine Thermoquarklinie entsteht, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Die Sahneabfüllung wird durch eine leistungsstärkere Abfüllanlage ersetzt. Eine neue CIP-Reinigung entsteht.

 
2000

Ein Vorklärwerk wird gebaut und in Betrieb genommen.

 

Die Quarkabfüllung wird durch zwei Abfüllanlagen ersetzt und leistungsstärker. Der Standard QM-Milch für unsere Milcherzeuger wird implementiert und die ersten Zertifizierungen werden erfolgreich durchgeführt.

2006

Geschäftliche Kontakte nach England werden geknüpft. Um eine höhere Wertschöpfung zu erzielen, wird eine Ultrafiltrationsanlage zur Aufkonzentration der Rohmilch installiert. Das Tanklager wird verlängert und mit 4 Tanks bestückt.

 

Bau eines weiteren Lagerraums (Remise) im Wendebereich der Verladung für den Frischdienst. Der Streik der Milcherzeuger Deutschlandweit und somit auch vor der Paul Mertens Molkerei GmbH & Co KG macht einen Milchliefervertrag unabdingbar.

Ein Milchlieferausschuss wird gegründet, der sich mindestens einmal jährlich mit der Geschäftsführung trifft.

Der Futtermittelstandard GMP+ B2 wird eingeführt und zertifiziert. Die Sahneabfülllinie wird nochmals durch eine leistungsstärkere Anlage ersetzt.

2011

Die Nanofiltrationsanlage zur Aufkonzentrierung der Molke wird in Betrieb genommen. Ende des Jahres erhält der Betrieb die Zertifizierung nach ISO 9001.

 
2012

Das Lager wird nach hinten heraus erweitert. Eine Anlage zur Molkeveredelung wird geplant und installiert.

 
2015

Gründung des Tochterunternehmens "Foodservice Company GmbH".

 
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Erweiterung der Betriebskläranlage mit Fördermitteln der EU zur Verbesserung der Abwasserqualität.

 

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